Praxisgemeinschaft

Bei einer Praxisgemeinschaft schließen sich zwei oder mehrere Vertragsärzte gleicher oder verschiedener Fachgebiete zusammen, um Räume, Geräte und Personal gemeinsam zu nutzen.

Ansonsten arbeiten sie getrennt voneinander: Sie führen jeweils eine eigene Patientenkartei und behandeln ihren eigenen Patientenstamm. Auch die Abrechnung erfolgt separat. Jeder Partner rechnet die von ihm erbrachten Leistungen selbst ab und bekommt dafür sein Honorar.

Die Praxisgemeinschaft ist eine Form der Kooperation von Ärzten. Das Ziel einer Praxisgemeinschaft ist aber nicht die gemeinsame Behandlung von Patienten, sondern die gemeinsame Nutzung sächlicher sowie personeller Mittel, um Kosten zu reduzieren.

Wesentliche Merkmale:

  • getrennte Abrechnung
  • getrennter Patientenstamm
  • gemeinsame Nutzung von Räumlichkeiten, Personal, Geräten etc.
  • Eine Zustimmung des Zulassungsausschusses zur Gründung der Praxisgemeinschaft ist nicht erforderlich.

(Text: Kassenärztliche Bundesvereingiung)